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Contracts for Differences üben große Faszination aus

Auf die Anleger üben die CFDs (Contact for Differences) eine große Faszination aus. Denn wer träumt nicht davon, über Nacht reich zu werden? Doch was sind CFD genau und kann der Wunsch nach schnellen Reichtum tatsächlich mit CFDs in Erfüllung gehen?

Was ist CFD Handel?

Die CFDs stammen ursprünglich aus England und werden der Gruppe der derivativen Finanzinstrumente zugeordnet. CFD steht für „Contract for Difference“ – zu deutsch Differenzkontrakt.

Das bedeutet, dass es sich bei CFDs nur um eine Art Vertrag handelt, der zwischen Käufer (dem CFD Trader) und dem Verkäufer (Broker) geschlossen wird. Dieser Vertrag bezieht sich auf die Preisentwicklungen eines beliebigen Wertes. Wird beim Broker ein Wert gekauft und dieser steigt im Preis, dann zahlt der Broker dem Trader die Differenz als Gewinn aus. Sollte der Preis sinken, dann zahlt der Trader den Verlust an den Broker.

Der Trader wird beim CFD Handel niemals zum Eigentümer des Wertes, bspw. der Aktie, da sich der Vertrag ausschließlich auf die Entwicklung des Preises bezieht. Aus diesem Grund bleibt der Wert stets im Besitz des Brokers. Der Grund dafür ist, dass der Trader niemals den vollen Preis der Aktie bezahlt, sondern ausschließlich einen Bruchteil davon, den Rest übernimmt der Broker für den Trader. Durch diese Vorgehensweise ist es beim CFD Handel möglich, bereits mit einem geringen Kapital an der Börse gewinnbringend zu handeln.

Nachdem die Frage „Was sind CFD“ beantwortet wurde, ist es gut zu wissen, wie die aktuellen Kurse der CFDs bestimmt werden. Der Wert der CFDs bezieht sich grundsätzlich auf einen reellen Wert, der an der Börse gehandelt wird und durch ihn wird dessen Kursentwicklung 1:1 abgezeichnet.

Zusammenfassung: Die CFD’s werden der Gruppe der Derivate zugeordnet und stellen somit ein Wertpapier dar. Die Entwicklung des Wertes ist an einen reellen Referenzwert gekoppelt. Der Wert wird als Basiswert bezeichnet. Von einem CFD wird die Kursentwicklung seines Basiswertes 1:1 abgebildet.

Warum sollte man CFDs handeln?

Es gibt zahlreiche Gründe dafür, mit CFDs zu handeln. Einer davon ist, dass es bereits möglich ist, mit verhältnismäßig wenig Kapital mit dem Handel zu beginnen. Da nur eine Margin beim Kauf von CFDs hinterlegt werden muss, kann auch ein Kleinanleger von der Kursentwicklung des Basiswertes profitieren. Ein weiterer Grund der für den CFD-Handel spricht ist, dass recht niedrige Transaktionskosten anfallen und der Trader zu jeder Zeit von einer vollen Transparenz der Preisgestaltung profitiere.

Des Weiteren ist die Vielzahl der Basiswerte ein Pluspunkt und ebenfalls die damit verbundene Tatsache, dass es jedem Privatanleger schnell und unkompliziert möglich ist an den weltweiten Märkten zu agieren.

Zudem werden CFDs außerbörslich gehandelt und das bedeutet dass der Trader nicht an den Handelszeiten der Börse gebunden ist und seine Order 24/7 an 365 Tagen im Jahr platzieren kann. Auch für den außerbörslichen Handel gelten heute sehr hohe Standards und in der Regel wird hier günstiger gehandelt als im börslichen Handel.

„CFD-Trading ist insgesamt günstiger als der Handel mit Aktien oder anderen Hebelprodukten wie bspw. Zertifikaten und Optionsscheinen.“

Auch wenn sehr fiele Fakten für den Handel mit CFDs sprechen, so sollte sich jeder Trader stets darueber bewusst sein, dass es sich auch dabei um ein hochspekulatives Finanzinstrument handelt und das der Hebel, der für die sehr hohen Gewinne verantwortlich ist, ebenso schnell in die andere Richtung umschlagen kann. Das heißt, dass auch die möglichen Verluste überproportional groß sein können. Jedoch ist es möglich, diese mit dem Setzen von Stopps zu begrenzen und somit das Risiko des Verlusts einzugrenzen und zu verwalten.

Die Vorteile des CFD-Handels auf einen Blick:

  • es kann mit einem geringen Kapitaleinsatz gehandelt werden
  • es gibt eine Vielzahl von Basiswerten
  • die Transaktionskosten sind gering
  • die Handelszeiten sind flexibel
  • die Preisgestaltung ist transparent
  • durch den Hebeleffekt sind große Gewinne realisierbar
  • es ist möglich, auf steigende und fallende Kurse zu setzen

Wer sollte mit CFDs handeln – für wen ist der Handel geeignet?

Es muss zwischen drei verschiedenen Anlegertypen unterschieden werden, die zwar alle eine gute Rendite erzielen möchte, aber sich in der Umsetzung und der Planung der Anlagestrategie unterscheiden.

  • der sicherheitsorientierte Anleger
  • der Chancen orientierte Anleger
  • der risikoaffine Anleger

Wer in den CFD Handel einsteigen möchte, der sollte einen Kapitalstock zuvor zur Verfügung haben. Hier genügt für den Einsteiger eine Summe ab 1.500 Euro, da sich aufgrund der Hebel schnell eine durchaus ansehnliche Rendite erzielen lässt. Zudem sollte sich der angehende Trader Gedanken über sein Risikomanagement machen und festlegen, wie hoch sein Verlust maximal bei einem Trade ausfallen darf. Die Anlagebeträge und Sicherheitsleistungen werden daraufhin anhand dieser Marke festgelegt.

Selbstverständlich ist auch ein passender CFD-Broker notwendig und dessen Oberfläche sollte bekannt sein. Es ist unter Umständen ratsam und sinnvoll, vor dem Einstieg in den echten CFD-Handel mit einem kostenfreien Demo-Konto zu üben und sich mit der Bedienung vertraut zu machen. Damit können später die Trades leichter durchgeführt werden und es muss nicht erst lange nach den wichtigen Einstellungen für die Limits gesucht werden.

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