Mundschutz 660x330 - Umziehen unter erschwerten Bedingungen – was spricht dafür, was dagegen?

Umziehen unter erschwerten Bedingungen – was spricht dafür, was dagegen?

Viele Leute ziehen jeden Tag innerhalb Berlins  oder von Berlin weg in eine andere Stadt oder Region. Sie stehen vor der großen Frage, ob es sinnvoll und möglich ist, den Umzug abzusagen oder ob der Umzug während der Corona-Pandemie problemlos durchgeführt werden kann.

Es hat sich vieles geändert durch die Corona-Pandemie

Durch die Corona-Pandemie hat sich das Leben der Menschen in Berlin und weltweit vehement verändert. Nichts ist mehr so, wie es war. Doch es gibt noch eine gute Nachricht, denn in Brandenburg werden die Corona-Maßnahmen am 04.05.2020 gelockert. Das bedeutet, dass die Schüler in die Schulen zurückkehren, der Besuch von Gottesdiensten wieder möglich ist und auch die Friseure wieder öffnen dürfen. Doch all das mit entsprechenden Auflagen, wie einem Mindestabstand von 1,50 Meter und Maskenpflicht. Doch was ist mit dem Umzug? Darf dieser stattfinden und wenn ja, wie?

So ist folgendes auf der Internetseite der Polizei Berlin zu lesen (Stand 03.05.2020)

„Bei unaufschiebbaren Umzügen ist die private Unterstützung durch die Angehörigen des eigenen Haushalts oder durch eine andere Person zulässig. Darüber hinaus stellen unaufschiebbare private Umzüge eine ausnahmsweise zulässige Zusammenkunft im privaten Bereich aus zwingendem Grund dar, wenn die Inanspruchnahme kommerzieller Umzugshilfe insbesondere aus finanziellen Gründen unvertretbar erscheint. In diesem Fall dürfen bis zu zehn Personen aus dem engeren privaten Umfeld beim Umzug helfen. Allerdings sollte die Zahl der einen Umzugs privat unterstützenden Personen zur Vermeidung des Übertragungsrisikos in jedem Fall so niedrig wie möglich gehalten und der vorgeschriebene Mindestabstand so weit wie möglich eingehalten werden und etwa bei der Übergabe von Kartons und Gegenständen von einer an die nächste Person auf Hygiene geachtet werden. Dafür sollte man soweit möglich seinen Helferinnen und Helfern möglichst Handschuhe und Desinfektionsmittel bereitstellen. Mehr Information zur Auslegung der Verordnung finden Sie im FAQ der Senatsverwaltung für Gleichstellung, Pflege und Gesundheit.“

Umzugsunternehmen dürfen weiterhin Umzüge durchführen

Vielen Leuten wird geraten, dass ein Umzug der nicht zwingend notwendig ist, abzusagen oder zu verschieben. So kann eventuell ein Umzug innerhalb Berlins auf die Zeit nach Corona verschoben werden. Doch das ist nur dann eine gute Entscheidung, wenn die Wohnung nicht gekündigt und kein neuer Mietvertrag abgeschlossen wurde. Wer jedoch nur mit einem Wohnungswechsel liebäugelt, der sollte besser abwarten. Dies ist eine gute Entscheidung, die jeder Umzugswillige treffen kann. Auch diejenigen, die noch am Anfang ihrer Umzugsplanung stehen, haben die Möglichkeit einzulenken und bspw. bei Umzug Berlin 24 – günstiges Umzugsunternehmen vergleichen.

Sollte jedoch der Umzug bereits von langer Hand geplant worden sein, dann ist ein Terminwechsel zumeist mit einem enormen organisatorischen und finanziellen Aufwand verbunden. Denn wurde ein Auftrag an ein Umzugsunternehmen vergeben, dann kann es sein, dass keine kostenlose Stornierung möglich ist. Doch in einer solchen Ausnahmesituation findet sich sicherlich eine Lösung – vor allem wenn es sich um ein seriöses Unternehmen handelt.

Manchmal gibt es keine Alternative: Der Umzug muss verschoben werden

Aufgrund der Kündigung der alten Wohnung, der Versorgungsverträge und anderen Faktoren ist es teilweise unumgänglich, umzuziehen. Denn das bedeutet, der Umzug muss fristgerecht durchgeführt werden. Große Probleme haben Menschen, die bedauerlicherweise in dieser Zeit unter einer häuslichen Quarantäne auf behördlicher Anordnung stehen. Denn in dieser Zeit darf ein Umzug nicht stattfinden. Verlassen dürfen diese Personen nur dann das Haus oder die Wohnung, wenn sie eine Sondergenehmigung erhalten, die nur unter ganz bestimmten Gründen erteilt wird. Ein Umzug ist keiner dieser Gründe. Was muss unternommen werden, wenn der Umzug geplant und das Umzugsunternehmen bereits beauftragt wurde:

  • Ist die Wohnung bereits gekündigt, dann gilt es mit dem Vermieter Kontakt aufzunehmen und die Situation zu besprechen.
  • Das Umzugsunternehmen kontaktieren und einen möglichen neuen Termin vereinbaren.
  • Je nach Situation müssen die Versorger informiert und die Vertrage fuer einen überschaubaren Zeitraum weitergeführt werden.

Sicherlich ist es möglich, in einer solchen Ausnahmesituation eine Lösung zu finden. Es steht außer Frage, dass dies auch für den Vermieter ärgerlich ist. Gibt es bereits einen Nachmieter, der direkt einziehen wollte, dann kann diese Situation auch fuer ihn zu einem Problem werden. Denn mit größter Wahrscheinlichkeit hat dieser ebenfalls seine Wohnung gekündigt. Personen die unter Quarantäne stehen und bei denen ein Umzug ansteht, für die stellt sich ebenfalls die Frage, was mit der Mietzahlung ist, da ein Umzug nicht möglich ist. Verbindlich ist lediglich das, was im Mietvertrag steht. Miete ist ab dem Zeitpunkt zu zahlen, wobei es keine Rolle spielt, ob der Umzug stattfinden konnte oder nicht. Die Quarantäne zeit ist in der Regel nach einem kurzen Zeitraum wieder vorüber und da lässt sich rasch ein Ersatztermin für den Umzug finden – um so schnell in die neue Wohnung ziehen zu können.

Nicht voreilig handeln und entsprechende Entscheidungen treffen

Niemand sollte voreilig handeln. Für jede Situation lässt sich eine Lösung finden. Wie es in den nächsten Wochen weitergeht und ob es einschneidender Maßnahmen oder weitere Lockerungen gibt, das kann niemand sagen. Sicherlich ist es nicht schön, dass das neue Domizil nicht termingerecht bezogen werden kann, doch manchmal lösen sich Probleme einer schwierigen Situation in Luft auf – oder es wird eine passende Lösung gefunden.

 

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